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Corona-Pandemie: Nachfrage nach Schönheitskorrekturen im Gesicht steigt

Bildnachweis: ronstik, AdobeStock

Neben Abstandsregelungen, Homeoffice-Pflicht und Lockdown-Phasen brachte die Corona-Pandemie in Deutschland noch etwas anderes mit sich: Eine gesteigerte Nachfrage nach sogenannten nicht- oder minimalinvasiven Behandlungen für das Gesicht. Durch die vermehrte Nutzung von Videokonferenzen sowie den erhöhten Konsum der sozialen Medien begutachteten viele ihre eigene Optik kritisch. Dadurch wuchs das Interesse an ästhetischen Behandlungen.

Laut der DGÄPC-Statistik 2021, der Patientenbefragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC), die Zahlen, Fakten und Trends der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie beleuchtet, erfuhren nicht- oder minimalinvasive Behandlungen während der Corona-Pandemie einen regelrechten Boom.

Anhaltender Trend

Die Beliebtheit dieser Behandlungsmethode, bei der die Verletzung der Haut, Weichteile oder des Gewebes so gering wie möglich gehalten wird, zeigt sich deutlich im Verlauf der letzten Jahre. Während im Jahr 2019 41,5 Prozent aller Behandlungen nicht- oder minimalinvasiv erfolgten, waren es 2020 bereits 63,7 Prozent. Auch im zweiten Pandemiejahr flacht dieser Trend nicht ab. So erfolgten 2021 73,5 Prozent aller Behandlungen nicht- oder minimalinvasiv (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie e. V.: „DGÄPC-Statistik 2021“, https://www.dgaepc.de/aktuelles/dgaepc-magazin/dgaepc-statistik-2021/, 17.05.2022).

Botox und Faltenunterspritzung beliebteste Behandlungen

Auf Platz eins der am häufigsten durchgeführten Behandlungen im Jahr 2021 ist dabei mit 33,5 Prozent die Botulinumbehandlung, besser bekannt als Botoxbehandlung. Diese verzeichnet im Vergleich zu 2020 eine Steigerung um ganze 37,3 Prozent und löst damit den Vorjahressieger, die Faltenunterspritzung mit Fillern, ab. Diese landet 2021 mit 32,1 Prozent nur noch auf Platz zwei. Die nachfolgenden Plätze nehmen Behandlungen ein, die bereits unter die ästhetisch-plastischen Operationen fallen. Auf Platz drei befindet sich mit 8,2 Prozent die Oberlidstraffung, gefolgt von der Brustvergrößerung auf Platz 4 mit 7,7 Prozent und der Fettabsaugung auf Platz 5 mit 6,5 Prozent (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie e. V.: „DGÄPC-Statistik 2021“, https://www.dgaepc.de/aktuelles/dgaepc-magazin/dgaepc-statistik-2021/, 17.05.2022).

Damit führen die nicht- oder minimalinvasiven Behandlungen die Liste der meistdurchgeführten Behandlungen mit deutlichem Vorsprung an. Auch zeigt sich ganz klar, dass der Fokus auf der Gesichts- bzw. Augenpartie liegt.

Entsorgung der gebrauchten Kanülen

Im Anschluss einer minimalinvasiven Maßnahme zur Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin oder Hyaluron gilt es, die gebrauchten Kanülen sicher zu entsorgen. Zum Schutze vor gefährlichen Nadelstichverletzungen sollten diese sofort nach der Benutzung in stich- und bruchfesten, fest verschließbaren Spritzenabwurfbehältern entsorgt werden.

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