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Leben mit der Spritze

Bildnachweis: Photographee.eu, AdobeStock

In Deutschland gibt es aktuell mehr als 7 Millionen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind. Pro Jahr kommen mehr als 500.000 Neuerkrankungen hinzu - das entspricht etwa 1500 Neuerkrankungen pro Tag. Mit der richtigen medikamentösen Therapie ist ein Leben mit Diabetes völlig unproblematisch.

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Sie wird deshalb auch als Zuckerkrankheit bezeichnet. Beim Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit die zur Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen der Bauspeicheldrüse führt. Die häufigere Form dieser Erkrankung ist der Diabetes Typ 2.

Manche Typ-2-Diabetiker benötigen es gleich nach der Diagnose, andere erst Jahre später: Insulin. Von den sechs Millionen Typ-2-Diabetikern in Deutschland werden mehr als 1,5 Millionen mit dem blutzuckersenkenden Hormon behandelt. Doch es muss gespritzt werden. Blutzucker messen und Insulin spritzen gehört somit zum Lebensalltag.

Sofortiges Entsorgen nach Verwendung

Was viele außer Acht lassen: Nebenbei entsteht zwangsläufig regelmäßig und reichlich Abfall. Und da Lanzetten und Pen–Nadeln nach einmaligem Gebrauch gewechselt werden sollten, fällt jede Menge „stechender Abfall“ an. Die Entsorgung kann sowohl gefährlich für den Erkrankten und seine Familie als auch für die Mitmenschen sein. Deswegen ist es wichtig, die Nadel umgehend nach Beendigung der Injektion zu entsorgen, da die ungeschützte Nadel im Abfall eine Gefahr darstellt. Denn an spitzen Nadeln und Kanülen, die einfach im Abfallbeutel und dann in der Gemeinschaftstonne landen, könnten sich andere leicht verletzen.

Auch das Einwerfen der verwendeten Kanüle in eine Flasche oder Dose reduziert das Risiko nicht. Diese können zerbrechen oder durchstoßen werden. Der beste Weg der Entsorgung ist eine spezielle Kanülenabwurfbox aus Kunststoff. Die gibt es in verschiedenen Größen und direkt nach Hause geliefert.

Die volle Box lässt sich sicher verschließen und wird dann entweder in den Restmüll entsorgt – oder via Postdienst abgeholt und vom Entsorger sicher vernichtet. So werden Hausbewohner oder spielende Kinder geschützt und können sich an den Nadeln nicht verletzen.

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